Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: tagesspruch

Chrétien-Guillaume de Lamoignon de Malesherbes, Spruch des Tages zum 07.04.2026

Das Wohl des Staates, der Frieden
und die rechtmäßige Freiheit erfordern,
dass jede Willkür beseitigt wird.

{Le bien de l‘état, la tranquillité
et la liberté légitime exigent
que tout arbitraire soit détruit.

(aus: »Pensées et Maximes« [Malesherbes, erschienen 1802])
~ Chrétien-Guillaume de Lamoignon de Malesherbes ~
französischer Staatsmann, Minister und Verteidiger Ludwigs XVI.; 1721-1794

Zitante 07.04.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Unbekannter Autor, Spruch des Tages zum 06.04.2026

An alle die behaupten,
sie wüssten wie der Hase läuft:
Er hoppelt!

~ Autor nicht bekannt, d.h. keine Primärquelle gefunden ~

Bildquelle: silviarita/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 06.04.2026, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Voltaire, Spruch des Tages zum 05.04.2026

Die Auferstehung ist die
ungekünstelte Sache von der Welt, Madame.
Zweimal geboren zu werden ist um nichts mehr zu bewundern,
als einmal geboren zu werden.

{La résurrection, Madame, est
la chose du monde la plus simple :
il n‘est pas plus surprenant de naître deux fois qu‘une.}

(aus: »Die Prinzessin von Babylon« [Voltaire, La Princesse de Babylone, 1768])
~ Voltaire ~, eigentlich François Marie Arouet
französischer Schriftsteller der Aufklärung; 1694-1778

Bildquelle: ASSY/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 05.04.2026, 00.10 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

(Christian) Friedrich Hebbel, Spruch des Tages zum 04.04.2026

Niemand ist so sehr Atheist, daß er nicht
die christlichen Festtage mitfeiern hülfe.

(aus seinen Tagebüchern [1836])
~ (Christian) Friedrich Hebbel ~

Pseudonym: Dr. J. F. Franz;
deutscher Dramatiker und Lyriker; 1813-1863

Zitante 04.04.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Paul Gerhardt, Spruch des Tages zum 03.04.2026

O Haupt voll Blut und Wunden,
voll Schmerz und voller Hohn !
O Haupt, zum Spott gebunden
mit einer Dornenkron !

(aus: »Geistliche Lieder« [Gerhardt, Abdruck 1827])
~ Paul Gerhardt ~
evangelisch-lutherischer Theologe und einer der bedeutendsten deutschsprachigen Kirchenlieddichter; 1607-1676

Bildquelle: congerdesign/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 03.04.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Thomas Carlyle, Spruch des Tages zum 02.04.2026

Die Literatur Europa‘s wird vergehen;
Europa selbst, die Erde selbst wird vergehen;
dieses kleine Rettungsboot von einer Erde
mit ihrer lärmenden Bemannung,
die man das Menschengeschlecht nennt, und all ihrer
unruhvollen Geschichte wird eines Tages verschwunden sein,
verschwunden wie ein Wölkchen vom Azur des All !

(aus: »Goethes Tod« [Carlyle, 1832])
~ Thomas Carlyle ~
schottischer Essayist und Historiker; 1795-1881

Zitante 02.04.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Andrea Mira Meneghin, Spruch des Tages zum 01.04.2026

Die Jahreszeiten bestimmen den Alltag der Erde,
wäre da nicht der Mensch dazwischen gekommen.

(aus: »Was im Kopf einfällt, muss nicht gleich aus dem Mund fallen« – Aphorismen [Meneghin, 2017])
~ © Andrea Mira Meneghin ~

Schweizer Texterin von Gedanken mit aphoristischer Note; * 1967

Zitante 01.04.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Oscar Blumenthal, Spruch des Tages zum 31.03.2026

Ob dir der Tag eine Wunde bringt,
Ob neue Freuden die Stunde bringt,
Ob leicht dein Leben, ob‘s schwer ist...
Sei glücklich, wenn es nicht leer ist.

(aus: »Buch der Sprüche« [Blumenthal, 1909])
~ Oscar Blumenthal ~

deutscher Schriftsteller, Kritiker und Bühnendichter; 1852-1917

Bildquelle: harshahellow/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 31.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nikolaus Cybinski, Spruch des Tages zum 30.03.2026

Es ist schon gemein,
daß wir meist dann blaß werden,
wenn wir Farbe bekennen müssen.

(aus: »Werden wir je so klug sein, den Schaden zu beheben, durch den wir es wurden? Aphorismen« [Cybinski, 1979])
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

Zitante 30.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Christoph Lichtenberg, Spruch des Tages zum 29.03.2026

Die Sand-Uhren erinnern nicht bloß
an die schnelle Flucht der Zeit, sondern auch zugleich
an den Staub, in welchen wir einst verfallen werden.

(aus »Sudelbuch C« [Lichtenberg, 1772-1773])
~ Georg Christoph Lichtenberg ~

deutscher Mathematiker und Professor für Experimentalphysik,
gilt als Begründer des deutschsprachigen Aphorismus; 1742-1799

Bildquelle: pixajopari/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 29.03.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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~ Benjamin Franklin ~
(1706-1790)


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